Hast Du kurz?
„Hast du kurz?“ – das ist mehr als nur eine Frage. Es ist der Startpunkt für ehrliche Gespräche zwischen zwei Menschen, die in der Kreativbranche zuhause sind.
CC und Philipp arbeiten bei der Werbeagentur PEAK in Ulm und Hamburg – und sprechen hier über alles, was sie bewegt: den Agenturalltag, das Leben, Kunst, Kreativität und die vielen kleinen WTF-Momente dazwischen.
Kein Skript, kein Filter – dafür echtes Lachen, ehrliche Gedanken und ein bisschen Schwäbisch.
Ein Podcast über Freundschaft, Arbeit und das, was passiert, wenn man einfach mal kurz quatscht.
Hast Du kurz?
#12 - Ketchup auf die Eins
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We are back! Nach einer kleinen Pause starten wir direkt mit einem Thema, das wahrscheinlich jeder kennt: die kleinen Dinge, die wir heimlich an anderen Menschen bewerten. Kühlschrankinhalte, Handseifen, Wohnungen, Einkaufswägen und natürlich deinen Händedruck. Philipp und Cece geben heute offen zu, wie judgy sie manchmal sein können, und fragen sich, warum manche Details sofort einen Eindruck hinterlassen. In diesem Sinne: Happy Thursday!
Philipp, na klar.
SPEAKER_01Wir hatten uns ja auch schon lange nicht mehr gehört, ne? Mir nicht, ist es halt so. Da kommen wir relativ schnell wieder rein. Ich hab eine Frage, und zwar kennst du das when du bei Personen zu Besuch bist und dann so judgy bist, was Dinge angeht.
SPEAKER_00Was sind Dinge?
SPEAKER_01Naja, beispielsweise, wenn du zu jemandem reinkommst und denkst, wie ist er oder sie denn jetzt da eingerichtet? Also wie sieht denn das aus? Ja, beispielsweise.
SPEAKER_00Ja, bin ich schon auch judgy. Ich muss auch sagen, ich bin ein bisschen judgy bei IKEA-Möbel. Obwohl ich selbst teilweise IKEA-Möbel habe. Oder habe ich das noch? Doch, ich glaube, ein paar Sachen sind noch von Ikea, aber ich habe primär alles rausgeschmissen, was Ikea ist. Und ich bin Loki ein bisschen judgy. Das ist nicht cool, ich weiß.
SPEAKER_01Aber ich glaube, das ist mal automatisch, oder?
SPEAKER_00Ja, ist mir ein bisschen zu wenig individuell. Ich tue es, als wäre ich mit dem Boys fing besser dran. Aber so, du weißt, was ich meine.
SPEAKER_01Ich glaube, es ist der Mix, der es ausmacht. Also ich bin, also das war immer auch so ein Ding, was ich bei, wenn ich Damen kennengelernt habe. Und dann ist mir das schon wichtig, wie die Person, die Frau, eingerichtet ist. Ja, voll. Weil wenn du. Was ist das Schlimmste? Wenn du, wenn du so fünf Schritte weiter denkst, denkst, okay, wenn ich mal mit der Person zusammen wohne, matcht das.
SPEAKER_00Ja, I know. Und das ist voll schwierig, wenn das nicht.
SPEAKER_01Und dann denke ich so, ich kann noch so nett sein, dann irgendwie so, die sieht es halt aus wie bei Oma. Und es geht halt nicht.
SPEAKER_00Bei Oma, das ist so dein größter E.
SPEAKER_01Naja, ich mag's, also ich kann dir gar nicht genau. Doch, es ist so ein bisschen eicherustikal, glaube ich.
SPEAKER_00Das ist so das Schlimmste, was passieren kann.
SPEAKER_01Ich glaube ja, und wenn es zu altbacken, irgendwie auf eine Art und Weise ist. Ich mag das, also ich mag so einen Mix, ich habe jetzt auch nicht nur Ikea, ich habe so einen. Was habe ich überhaupt von auf Ikea? Also Lampen und sowas habe ich Ikea, das ist okay, glaube ich.
SPEAKER_00Ja, Ikea ist grundsätzlich okay. Ich glaube, es geht darum, ob man es schafft, so einen individuellen Touch reinzubekommen.
SPEAKER_01Genau, dass du so eine gute Mischung hinkriegst, das finde ich ganz gut. Aber wenn ich mir so denke, nee, die Person hat überhaupt gar keine, also ich will jetzt nicht mich hier über einen grünen Klee loben oder sowas, aber ich glaube, ich habe schon ein gutes Verständnis oder ein Gefühl für was passt und was passt nicht, so würde ich jetzt mal behaupten. Aber manchmal denken wir so, gut, die Person hat überhaupt gar kein Handy. Nee.
SPEAKER_00Weißt du, was für mich so ein bisschen Horror-Movie-like ist? Wenn man merkt, okay, die Person hat schon die letzten zehn Jahre nichts mehr verändert. Das ist so ein bisschen komisch. Und Lammfell. Alles, was mit Lammfell zu tun hat. So, kennst du diese Lammfellteppich oder so halt so Fell, wie nennt man das?
SPEAKER_01Also Imitate mal so.
SPEAKER_00Imitate in so Weiß. Und dann stehen da so Bilderrahmen drauf oder so im Regal. So kennst du das noch? Das war eine Zeit lang so ein Ding und manche haben das einfach nie wieder weggeräumt. Und ich finde das so schlimm. Und ich habe wirklich so, ich war schon auch nicht so lange her in Wohnungen, in denen es das gab. Und ich war so richtig so, oh mein Gott, das ist wirklich schlimm.
SPEAKER_01Ja, da bin ich auch Loki ein bisschen judgy. Das finde ich auch schwierig und so. Und darum, das grebt sich dann immer so ein bisschen ins Unterbewusstsein rein, dann denke mir so: Boah, nee, das passt einfach, also es matcht dann einfach nicht und es tut mir dann auch leid und so, aber ich sehe mich dann halt da nicht. Also oberflächliches Klingen mag es mir aber auch egal. Weil wenn man, wie gesagt, längerfristig denkt und man überlegt, sich geht es da in eine Richtung, funktioniert das halt nicht, weil es wird immer Streit geben oder so.
SPEAKER_00Gibt es was, was du gar nicht magst, wo du Frist gar nicht wirklich eine Berechtigung gibt?
SPEAKER_01In einer Wohnung jetzt meinst du?
SPEAKER_00Ja, zum Beispiel.
SPEAKER_01Wo fange ich da an? Also, es gibt so diverse, ich nenne es jetzt mal Nippes. Nippes ist ja so Zeugs, was du irgendwo reinstellst, so, wie nennt man das? So, wie so nicht Zubehör, so ein bisschen so Accessoires, Accessoires. Ich hab keinen Blick gehört, das ist richtig. Accessoires. Und da gibt es auch so diverse Dinge, wo ich mir denke, nee, also ich finde Kakteen schwierig, muss ich ganz ehrlich sagen. Kakteen mag ich gar nicht.
SPEAKER_00Check ich, kann man aber cool machen, aber braucht so ein Händchen.
SPEAKER_01Dann gibt es auch so Figürchen, nenne ich es mal so. Figürchen?
SPEAKER_00In was für ein Phonointeresse dich rum, Philipp.
SPEAKER_01Nein, ich muss gerade überlegen, wie ich es formuliere. Also ich will die Person, falls sie zuhört, ich möchte dich nicht persönlich angreifen, aber sie weiß es auch, dass ich es kacke fand. Sie hatte so wie so Weihnachtsmänner mit so dicken Knollennasen. Aber ja, über das Jahr. Ja, die steppen halt hin ans Fensterbrett oder so. Und damit kann ich gar nicht.
SPEAKER_00Ja, kann ich mir auch schwer vorstellen.
SPEAKER_01So, und wenn man diverse Dinge an die Wand hängt, wo ich mir denke, boah, das sieht auch nicht ganz so geil aus.
SPEAKER_00Weißt du, was mich irgendwie stört, oder was heißt stört, das ist auch so, was ich so insgeheim bewerte. Zu viele persönliche Bilder in der Wohnung. Ich finde das irgendwie komisch.
SPEAKER_01Oh, ich weiß, dass du meistens.
SPEAKER_00Ich will das auch nicht. Also ich will als Gast nicht deine Familienfotos sehen. Weißt du, was ich meine? Ich finde es irgendwie voll random. Und ich verstehe so voll die Idee dahinter, dass man sich das so persönlich machen will und so, aber ich finde es irgendwie komisch.
SPEAKER_01Also ich verstehe es ja, wenn jetzt, wenn du bei einer Oma bist und die macht das ganz gerne von den Englischen. Okay, aber wir sprechen ja jetzt gerade zu. Genau, aber wenn du jetzt, wenn du jetzt, keine Ahnung, du bist jetzt Mitte Ende 20 und so und hast deine erste Wohnung, keine Ahnung, zwei, drei Zimmer. Und dann hängen nur Bilder von dir selber.
SPEAKER_00Ja, nicht nur von dir selbst, sondern so auch so, dann ist da ein Bild mit der Schwester und dann ist da ein Bild mit der ganzen Family beim Urlaub und dann ist da ein Selfie mit der Freundin und so. Ich finde es irgendwie seltsam. Ich weiß nicht warum. Ich fühle mich da irgendwie so ein bisschen unwohl, wenn ich in so Wohnungen bin, in denen zu viele persönliche Gegenstände stehen. Als wäre ich so zu. Also wenn es jetzt nicht meine allerbeste Freundin ist oder so Familienmitglieder oder I don't know, dann fühlt sich das immer so ein bisschen so an, so als würde man da nicht hinschauen dürfen. Du bist hier zu intim dann. Ja, ja, das ist gut beschrieben. Das ist mir fast zu intim, ja.
SPEAKER_01Ich glaube, es ist da so eine Mischung. Also ich finde es, glaube ich, nicht gut, wenn es so selbstverliebt rüberkommt, das mag ich nicht. Da kenne ich auch ein paar Fälle. Ich finde es okay, wenn du so vereinzelt irgendwas hast, weil man so das ist, glaube ich, in Ordnung. Aber wenn es halt zu übertrieben ist, also ich glaube, bei mir geht es eher in Richtung wirklich dieses Selbstverliebt. Ich war jetzt beim Fotografen und habe ein Shoting gemacht, so ein bisschen erotisch am besten auch noch. Und das hänge ich mir dann in die Wohnung.
SPEAKER_00In was für Wohnungen hängst du ab?
SPEAKER_01Ich erzähle das nachher mal, weil das möchte ich jetzt nicht, weil ich weiß nicht, ob die Personen zuhören. Das wäre mir dann unangenehm.
SPEAKER_00Ich werde sowas von nochmal nachfragen.
SPEAKER_01Ganz so gerne machen.
SPEAKER_00Ach, okay, das hatte ich jetzt noch nie. Ja, aber ich mag auch so, vielleicht stört mich das auch so von der Optik, weil natürlich Bilder nie gleich aussehen oder so Fotos nie gleich aussehen. Ich finde, entweder müssen die so irgendwie in so einem coolen Passepartout sein oder schwarz-weiß oder cool gerahmt oder I don't know, aber so auch so ganz viele Polarolz an der Wand. Das gibt mir so Jugendzimmer und das ist irgendwie nicht mein Ding. Naja.
SPEAKER_01Wie sieht es mit Gerüchen aus?
SPEAKER_00Oh, Judge Judge, ich auch, voll schweres Wort. Um mal ein Positivbeispiel zu nennen. Was mir extrem positiv auffällt, ist, wenn jemand teure, gut riechende Handseife hat. Finde ich so ein Flex. Wir hatten es erst letztens, da waren wir auf einem Shooting und wir haben bei einer fremden Person im Garten geshootet und die haben uns dann auch so Zugang zum Haus gegeben und ich war dann auf der Toilette und habe meine Hände gewaschen. Und das war so richtig eine teure Seife, habe ich direkt erkannt von der Brand her und dachte mir schon so, oh, Flex. Die kostet halt safe so 50 Euro. Wow. Und dann habe ich meine Hände gewaschen und dann war es auch noch so ein Zirbengeruch. Was finde ich? Was so Zirbe, so dieses Holz. Und irgendwie hat es so special gemacht und hat irgendwie so voll zu der Einrichtung und so gepasst. Dann dachte ich mir so, mein Gott, haben die ihr Leben im Griff. Also ich hatte so direkt das Gefühl, ja.
SPEAKER_01Du meinst also, wenn man teure Handcreme hat, hat man Seife, hat man sein Leben im Griff.
SPEAKER_00Ja, zumindest bewerte ich das direkt. Also ich habe direkt so ein positives Gefühl zu der Person. Ja.
SPEAKER_01Ich finde Gerüche schon auch. Also ich finde, das kann viel kaputt machen, logischerweise, wenn es dann zu Ramcy oder so riecht. Ich bin sehr gut. Hund, bitte? Hund. Nasser Hund. Nasser Hund.
SPEAKER_00Nicht nur nasser Hund, allgemein Hund. Das ist so komisch.
SPEAKER_01Der Moys hat nicht so gestunken, glaube ich.
SPEAKER_00Ja, die Personen riechen das ja oft dann auch nicht.
SPEAKER_01Ja, das stimmt.
SPEAKER_00Das ist dann halt so ein bisschen.
SPEAKER_01Ja, das stimmt. Aber so ein Ding, wo ich dann auch. Ich mag es schon auch, wenn es so frisch riecht. Das mag ich schon auch. Also so, oder hart nach Essen finde ich auch schwierig. Naja.
SPEAKER_00Ja, ich verstehe. Was bewertest du sonst noch so in Wohnungen?
SPEAKER_01Ingeheim. Allgemein, nicht nur in Wohnungen. Stell dir vor, du bist beim Einkaufen.
SPEAKER_00Oh, ich weiß, das kommt.
SPEAKER_01Und dann hat so ein Typ oder eine Frau so random Sachen zusammen auf Fließmann auf das Band gelegt. Gurke, Batterien und eine Fliegenklatsche. Da denke ich mir so, was hast du vor? Weißt du, wie ich meine?
SPEAKER_00Ich finde es noch schlimmer, also ich bewerte Lebensmittel, die andere kaufen. Ich überlege mir dann nicht, was hat die Person vor, sondern ich gucke dann so aufs Band und denke mir so, aha, kein Bio, krass, okay. Echt ist? Ja, ja, I know. Das würde ich nie zugeben natürlich, aber ich mach's schon. Oder wenn jemand so sehr viel von einem Produkt kauft, finde ich auch seltsam. Also so 20 passierte Tomaten von einer Billigmarke. Hat für mich einen Vibe. Also weißt du, wie ich meine? So ein bisschen so einen negativen Vibe.
SPEAKER_01Oder so. DM-Kondome?
SPEAKER_00Ja, da denke ich mir so, ja, hä, von der.
SPEAKER_01Was hörst du dir die Person an meinem Sex vor?
SPEAKER_00Nee, ich denke mir so.
SPEAKER_01Ich schon.
unknownJa. Jawohl.
SPEAKER_00Das ist komisch.
SPEAKER_01Ich denke mir so, gut, wie könnte seine Partner oder wie könnte der Partner von der Person aussehen?
SPEAKER_00Mir ist es noch nie passiert. Aber ich habe mir mal an der Kasse gearbeitet nach der Schule. Und da hat eine Person einen Sekt gekauft, einen alkoholfreien Sekt und einen Schwangerschaftstest und eine Packung Kippen. Und ich war so richtig confused. Da habe ich wirklich überlegt, okay, was passiert jetzt? Also entweder es gibt was zum Anstoßen, ich bin nicht Prego, weil dafür halt der alkoholhaltige Sekt, oder es gibt auch einen Grund zu feiern, wenn es doch so ist.
SPEAKER_01Und die Kippen?
SPEAKER_00Ja, und die Kippen habe ich nicht verstanden. Falls es vielleicht, keine Ahnung, nicht vor Schreck, falls es negativ ist, dass man dort doch nochmal rauchen kann.
SPEAKER_01Wenn sie dann nicht schwanger war, dass sie Sex haben und das ist die Zigarette danach.
SPEAKER_00Ja, oder so.
SPEAKER_01Quasi. Oder?
SPEAKER_00Ja. Das habe ich noch nie gesehen. Ja, aber sowas judge ich schon auch.
SPEAKER_01Ja. Ich finde es auch schwierig, also ich fühle mich da, ich hab mich mittlerweile gebessert. Ich habe mich, glaube ich, im Griff, aber zu viele Fertigprodukte.
SPEAKER_00Ja, also so fertig Lasagne auf diesem Einkaufsband ist auch.
SPEAKER_01Schauter Timo Zick.
SPEAKER_00Oh, nee, nee. Habe ich auch direkt das Gefühl, die Person ist ein bisschen lost.
SPEAKER_01Ja.
SPEAKER_00Aber auf der anderen Seite, positives Beispiel, wenn jemand auf den Markt geht. Also wenn man einen Kühlschrank aufmacht, oh, Kühlschrank auch wichtiges Thema. Kühlschrankinhalte. Judge ich auch.
SPEAKER_01Wie sieht dein Kühlschrank aus?
SPEAKER_00Immer sehr geordnet.
SPEAKER_01Wie ordnest du das an?
SPEAKER_00Alles finde ich auch interessant. Das ist, glaube ich, auch falsch. Also ich glaube, ich ordne meinen Kühlschrank auch falsch, weil es gibt ja eigentlich so Bereiche, wo man eigentlich gewisse Dinge lagern sollte. Damit habe ich mich noch nie beschäftigt. Vielleicht werde ich es nach diesem Podcast tun.
SPEAKER_01Du wirst nicht, aber.
SPEAKER_00Doch, vielleicht schon, weil es ist mir jetzt unangenehm, dass es so gut ist. Oben habe ich Milchprodukte, also so Joghurt und so Frischkäse und so Zeug. Dann kommt in der Schublade drunter oder halt in diesem Fach drunter, ist so Käse, so.
SPEAKER_01Weißt du auch Milchprodukt?
SPEAKER_00Ja, aber so Käse, Aufschnitt, falls ich mache, sowas habe ich eigentlich nie. Aber theoretisch würde sowas da reinkommen. Oder so, wenn ich mal Gnocchis habe oder so Frische aus dem Ding oder Maultaschen oder sowas. Wenn ich sowas habe, das kommt alles eine Stufe wieder runter. Oder so Tofu und sowas kommt da alles rein. Dann kommt bei mir so eine Getränke-Schubdingsi, wie nennt man das?
SPEAKER_01Schublade.
SPEAKER_00Ja, so ein, halt wo man so Getränke so reinpacken kann. Habe ich immer jegliche Art von Wein gekühlt. Ich habe immer was Babbeliges gekühlt, ich habe immer Weißwein gekühlt, ich habe immer Rosé gekühlt und immer Aparol gekühlt. Das ist auch ein Flex, wenn jemand bei mir im Sommer reinkommt, sage ich, willst du ein Wein? Ist schon gekühlt. Klar, Hammer. Getränke kommen bei mir auch noch. Also so Coke Zero habe ich meistens da. Auch übrigens ein krasser Flex, wenn man eine krasse Getränkeauswahl hat, finde ich. Bin ich aber leider nicht so der Typ für. Ich habe aber Wasser aus Glasflaschen, damit flex ich auch gerne.
SPEAKER_01Sind es schöne Karaffen?
SPEAKER_00Nee, es sind so, ach, wie heißt denn die Brand nochmal? Teinacher? Ja. Genau, und ich habe davon immer still und sprudel. Und damit flex ich, ich packe die schon dann auch auf den Tisch, dass man so sieht, ach krass, die hat so Wasser aus Glasflaschen.
SPEAKER_01Teilnacherflex.
SPEAKER_00Ja. Genau, Teilnacherflex. Und dann unten habe ich mein Gemüse und ich habe immer Zewa drin liegen.
SPEAKER_01Warum?
SPEAKER_00Das hat meine Oma immer gemacht, ich weiß nicht warum, aber ich mache das auch.
SPEAKER_01Meinst du Tempos oder was?
SPEAKER_00Nee, ich habe so ein Zeba-Stück. Habe ich unten im Gemüsefachverkabel, gibt es Gemüse.
SPEAKER_01Wahrscheinlich.
SPEAKER_00Und ich habe nie Plastikverpackungen. Also ich packe alles raus aus den Plastikverpackungen. Und in meiner Tür ist eigentlich immer nur Hafermilch, eine gekühlte Flasche Wasser und dann halt so Soßen drüber. Und Eier in so einem Eierhalter.
SPEAKER_01Machst du Eier einen Kühlschrank?
SPEAKER_00Ja, du nicht?
SPEAKER_01Doch schon, aber ich habe letztens was gesehen gehabt, dass die, ich glaube, Amerikaner, gut, Amerikaner ist aus dem Fall für sich, die kühlen die Eier ja gar nicht.
SPEAKER_00Ich finde es grundsätzlich komisch, wenn man Lebensmittel in der Küche sieht. Also auch so Kartoffeln. Das ist auch so ein passt ja zum Thema, ne? Ja, ich würde es lieber falsch lagern, als dass man es sieht. Weißt du, wie ich meine?
SPEAKER_01Ja, ich hab grad überlegt. Also ich hab, was ich, als Einzige, was bei mir draußen rumliegt, ist Knoblauch. Bei mir. Aber Knoblauch ist, glaube ich, in Ordnung.
SPEAKER_00Ja, ich habe auch so eine coole, so eine Etage, wo dann so Knoblauch und so Zwiebeln und so drauf liegen, dass es so mäßig auch cool aussieht. Und eine Obstschale. Aber sonst alles andere, das ist.
SPEAKER_01Weggeräumt?
SPEAKER_00Weggeräumt, ja.
SPEAKER_01Also mein Kühlschrank ist immer mal so, es ist sehr ambivalent, wie gefüllt mein Kühlschrank ist, weil ich ja auch oft nicht zu Hause bin und so, weil ich halt oder zu spät nach Hause komme, dann kaufe ich halt nicht ein.
SPEAKER_00Bist du so ein Wocheneinkäufer?
SPEAKER_01Oder so ein täglicher Einkäufer? Nee, also ich werde gerne ein Wocheneinkäufer, weil ich gar nicht, also ich habe es eine Zeit lang hinbekommen, dass ich meine Woche geplant habe, was ich esse.
SPEAKER_00Boah, das ist auch ein Flex.
SPEAKER_01Voll. Und das habe ich aber nicht, das kriege ich nicht mehr hin. Und so und dumm.
SPEAKER_00Also doch kein Flex.
SPEAKER_01Nee, leider nicht mehr. Es war ein kurzer Flex. Und was ich im Kühlschrank habe, was ich immer da, also immer im Kühlschrank ist logischerweise Hafemilch, so ein Kram. Gemüse unten im Fach auch drin, aber vielleicht muss ich auch so Wettel reinlegen. Ist ja Wettle reinlegen, weil das schon sinnvoll ist, das mache ich nicht. Ich hab meine Filme im, also Analogfilme im Kühlschrank drin. Die muss man kühl lagern.
SPEAKER_00Kühl oder kalt?
SPEAKER_01Kühl.
SPEAKER_00Also würde auch einen Keller reichen.
SPEAKER_01Ja, aber ich renne ja nicht erstmal im Keller runter.
SPEAKER_00Deswegen hast du die im Kühlschrank. Richtig. Das finde ich komisch.
SPEAKER_01Ja, aber ich habe die ja nicht so reingeschmissen, sondern ich habe extra sowas wie so Eierdinger gekauft, wo man die reinstecken kann.
SPEAKER_00Ja, okay. Das ist irgendwie trotzdem ein bisschen random, weil das, also meiner Meinung nach, sind im Kühlschrank halt auch Bakterien. Und ich tue mir zum Beispiel sehr schwer, also ich habe das auch, fällt mir gerade ein, steckt bei mir in der Tür. Ich habe Augenpads in meinem Kühlschrank, dass die kalt sind. Die sind ja einzeln verpackt, deshalb habe ich kein Thema. Aber da weiß ich, dass ich die trotzdem aus der Verpackung hole und dann da keine Bakterien rankommen. Aber ich mag es gar nicht, wenn Dinge, die nicht Lebensmittel sind, im Kühlschrank sind.
SPEAKER_01Die sind ja nicht offen. Also die sind zu. Die sind quasi, zum einen sind sie in den Hülsen drin und zum anderen sind die in so, ich habe extra so ein Behältnis gekauft, wo man die reinstecken kann. Das heißt, die sind verschlossen, verschlossen. Ja, okay, dann ist okay. Sonst fände ich das irgendwie komisch. Ja. Also wärst du nicht die Erste, die komisch reagiert, wenn sie mal einen Kühlschrank aufmachen und was liegt denn da unten drin? Seltsam. Getränke habe ich drin.
SPEAKER_00Was hast du an Getränken?
SPEAKER_01Ich habe ja nie Gäste bei mir zu Hause, weil ich zu weit außen wohne, die kommen alle nicht zu mir. Das war mir aber auch rechtlich. Ich wurde auch noch nie eingeladen. Okay, das ist ein anderes Thema für was anderes. Ich nehme es persönlich. Spaß, ich will auch gar nicht kommen.
SPEAKER_00Onwitz, On Witz, okay.
SPEAKER_01Okay, ich lade nun jemand anders ein. Ich habe gerade, ich habe im Deck von Wolvik gibt es so ein neues Getränk, das heißt, glaube ich, Maracuja irgendwas. Maracuja Mango oder Maracuja-Mango? Ich glaube, Maro kommt so ein. Das ist ultra geil, finde ich das. Und da habe ich den ganzen Kühlschrank voll gemacht mit.
SPEAKER_00Hat es Zucker?
SPEAKER_01Ich glaube nicht.
SPEAKER_00Das bewerte ich, fällt mir gerade auf, bewerte ich auch.
SPEAKER_01Fruchtzucker, glaube ich.
SPEAKER_00Wenn jemand so ein bisschen gemacht habe.
SPEAKER_01Ich habe extra nicht geguckt gehabt. Ich habe nämlich echt geguckt. Wie gesund ist das eigentlich? Was trinke ich hier gerade? Ist egal. Das habe ich drin und dann habe ich halt Gemüse logischerweise drin. Was ich immer im Kühlschrank habe, Gnocchi. Immer. Und Mauldasche.
SPEAKER_00Ja, Mauldashler, auch underrated. Ich hatte lange keine Mauldäschle mehr. Aber ich glaube, jetzt wo wir darüber sprechen, vielleicht esse ich heute Abend Mauldäschle.
SPEAKER_01Gemüse oder Fleisch?
SPEAKER_00Ich mag beides, wenn dann aber nur Rind. Ich mag eigentlich Gemüsemaultaschen am liebsten.
SPEAKER_01Ich habe nur Gemüse, ich kaufe immer nur Gemüsemaultasche.
SPEAKER_00Dann schön angebraten. Mit Eimer. Dann mit Ei.
SPEAKER_01Wie viel Eier machst du drüber? Ist für die ganze Packung?
SPEAKER_00Nee. Nicht? Nein, niemals. Was? War reicht mir für dreimal.
SPEAKER_01Ernsthaft? Ja. Ich fasse die ganze Packung auf einmal. Krass. Und dann drei Eier drüber.
SPEAKER_00Nee, ich mach zwei Maultaschen. Dann ein Ei und einen Salat dazu.
SPEAKER_01Ja, okay, das mache ich nicht.
SPEAKER_00Und Ketchup. Wichtig. Ketchup.
SPEAKER_01Und Röstzübeln?
SPEAKER_00Nee.
SPEAKER_01Echt nicht? Könnte ich mal überlegen.
unknownImmer.
SPEAKER_00Ja, Ketchup. Ich habe immer Zero Ketchup.
SPEAKER_01Zero Ketchup, bitte.
SPEAKER_00Ich liebe Zero. Nein. Doch.
SPEAKER_01Okay.
SPEAKER_00Zero Salz und Zero Zucker. Weißt du, wie viel Zucker Ketchup hat?
SPEAKER_01Ja.
SPEAKER_00Ja, ich bin in meiner Healthy Era. Ich muss mir das hin hier einschauen.
SPEAKER_01Nee, da muss ich schon noch richtig sein. Entweder baller ich Ketchup drüber oder Barbecue-Soße. Finde ich auch geil. Ich bin auch kein Schnitt.
SPEAKER_00Aber was ich auch bewerte und nicht zugeben würde, ist Soßenauswahl bei McDonalds. Und alle, die Barbecue bestellen, ist wirklich weird. Sorry. Nee. Ist süß sauer oder nichts?
SPEAKER_01Nee, süß sauer mag ich gar nicht. Ja, das ist Quatsch. Das mag ich gar nicht.
SPEAKER_00Oder Leute, die dann so, 6er Chicken Nuggets mit Curry. Das ist so seltsam.
SPEAKER_01Nein, das ist so seltsam. Senf.
SPEAKER_00Das ist so komisch.
SPEAKER_01Senf ist so geil.
SPEAKER_00Ja, aber selbst wenn es schmeckt, das macht man einfach nicht. Warum nicht?
SPEAKER_01Ja, weil es komisch ist. Weil es komisch, das du bist auch komisch. Nee, ich bin auch. Finde ich auch geil. Also ich finde die Senf-Soße geil und ich finde die Barbecue-Soße geil. Da gebe ich auf und zu. Süß sauber mache ich gar nicht. Du musst aber so sehen, wir würden uns nie bei den Soßen in eine Kerle kommen. Abgesehen von davon, dass du nie zu McDonalds gehen würdest.
SPEAKER_00Ja, das Ding ist, es bockt ja auch, wenn man zwei Soßen hat, die man beide mag, damit man dann so ein bisschen scheren kann.
SPEAKER_01Stimmt.
SPEAKER_00Und es braucht immer einen Favorite, das ist quasi immer der Favorite bei der Person bleibt. Richtig. Und bei dir hätte ich dann keinen Bock zu probieren mäßig.
SPEAKER_01Ach, weil es scheiße ist, weißt du, ja. Ja, okay.
SPEAKER_00Ich finde es auch komisch, wenn jemand Pommes nur mit Mayo bestellt.
SPEAKER_01Echt?
SPEAKER_00Ja.
SPEAKER_01Mayo und Ketchup oder wie?
SPEAKER_00Ja, entweder beides oder nur Ketchup.
SPEAKER_01Ich mag Pommes. Habe ich eine harte Meinung zu. Ehrlich? Aber da ist doch Zucker drin.
SPEAKER_00Ja, Ketchup auf die Eins trotzdem. Also wenn ich mich in Ketchup auf die Eins. Folgentitel.
SPEAKER_01Ah, Ketchup auf die 1, Folgentitel. Finde ich gut.
SPEAKER_00Ja. Was ich auch judge, Händedruck.
SPEAKER_01Ah!
SPEAKER_00Bewertig wirklich.
SPEAKER_01Wie fest muss so ein Händedruck sein?
SPEAKER_00Ich habe auch Erwartungshaltungen. Wenn mir jemand die Hand hinschreckt, habe ich einen Erwartungshaltung.
SPEAKER_01Du siehst den Mann und hast quasi, der muss jetzt ein geiler Händekruck kommen, oder?
SPEAKER_00Ja, oder auch die Frau. Da entscheidet sich auch, wer macht das Ding. Was ist für dich ein guter Handel? Was ist ein guter Händedruck? Ja, schon ein fester.
SPEAKER_01Aber nicht zu fest. Aber auch trocken. Der muss trocken sein, Herr Handy.
SPEAKER_00Ja, der muss trocken sein. Loki fest.
SPEAKER_01Ich hatte mal einen Kunden, den haben wir nicht mehr, der ist mittlerweile aufgekauft worden. Und der Seniorchef.
SPEAKER_00Kannst du mir nachher erzählen, von wem? Kenne ich die Person? Nee. Okay, dann will ich es gar nicht so.
SPEAKER_01Ist egal. Und der Seniorchef hatte so einen Händendruck, so wie so eine Leiche. Der hatte die Hand gegeben.
SPEAKER_00Okay, ich mach das.
SPEAKER_01Und es war so.
SPEAKER_00Doch, jetzt will ich.
SPEAKER_01Ist das eh klopft? Und das war so ganz so sanft, so super sanft, weißt du, weil er eigentlich schon.
SPEAKER_00Gib mir mal die Hand, wie du mir die Hand geben würdest.
SPEAKER_01Warte mal, ich müsste mal das Mikro ein bisschen.
SPEAKER_00Ja, warte, ich auch. Ja, ist okay.
SPEAKER_01Das ist eine 8, oder?
SPEAKER_00Eine neun. Oh, cool.
SPEAKER_01Jedenfalls, der hatte wie so eine, also würdest du so einem Fisch eine Hand geben. Ja, das ist ganz kurz. Also nicht feucht, sondern einfach trockener, aber so lommelig.
SPEAKER_00So ein lascher, ja, so ein lommeliger, lascher Händedruck. Das ist ein bisschen gut.
SPEAKER_01Lommelig ist auf Hochdeutsch so ein Lasch, oder?
SPEAKER_00Ja, lasch. Ja, das ist wirklich grauenvoll. Das ist nichts. Zu doll, ist aber auch so okay. Welches Revier willst du hier markieren? Ja, das ist auch so drüben. So euphorisch finde ich auch schlimm. Ja, so schnell, so ein schneller Händedrücker. Ja, ist auch irgendwie seltsam. Überfordert mich auch. Findest du grundsätzlich hast du mehr gute Händrücke? Heißt es drücke?
SPEAKER_01Drücker.
SPEAKER_00Hänededrücker? Händedrücker mit Frauen oder mit Männern gehabt.
SPEAKER_01Ich glaube mehr mit Männern. Ja, ich auch. Weil Frauen umarmst du ja eher, oder?
SPEAKER_00Was?
SPEAKER_01Ja, und dann.
SPEAKER_00Philipp, keine Ahnung, aber.
SPEAKER_01Ja, oder in welchem Kontext ist das jetzt privat?
SPEAKER_00Na, allgemein. Aber wem gibst du denn? Also gibst du, also.
SPEAKER_01Warum ist das denn jetzt weird?
SPEAKER_00Also es hört sich so an, als würdest du grundsätzlich Frauen nicht die Hand geben, sondern immer direkt umarmen. Komisch.
SPEAKER_01Die hatten am Arsch am besten auch noch, jetzt noch?
SPEAKER_00Aber die Frage war ja nicht, wie begrüßt du Frauen, sondern die Frage war, wie waren so die Händedrücker mit Frauen.
SPEAKER_01Frauen sind sehr sanft. Außerdem sind so Bossy, dann geben sie dir.
SPEAKER_00Das ist von mir klar, dass du Boss die Hände druckst, weil du willst sagen, mir hat man einen Kunde von uns, erzähl dir später wer, hat zu mir immer gesagt, oh Frau Zink, ich bin ganz überrascht über ihren Händedruck. Ehrlich? Ja. Ich habe schon mal quasi ein Kompliment dafür bekommen.
SPEAKER_01Eigentlich schon, ja. Oder auch negativ vielleicht gemeint.
SPEAKER_00Und Augen gucken. Beim Handedruck. In die Augen gucken. Bist du der, der als erstes wegschaut?
SPEAKER_01Ja, ich habe gerade eben auch schon als erstes weggeguckt. Es kommt, glaube ich, ein bisschen auf die Person drauf an. Wie, um es in deinen Worten zu sagen, in Intimidating die Person ist, glaube ich.
SPEAKER_00Ja, ich check. Ich kann es gar nicht sagen. Ich müsste mal drauf achten. Aber ich habe schon das Gefühl, die Person, die als erstes wegguckt, die hat verloren.
SPEAKER_01Ist das ein Spiel, oder was?
SPEAKER_00Ja, also so wenn man es jetzt im Beruf kommt. Und du bewusst schon. Und du bewusst schon, also auch so im beruflichen Kontext. Mir ist es schon oft aufgefallen, gerade bei so Sales Guys, die halten richtig doll den Blick. Also da merke ich so richtig so, das waren sie jetzt aber auch mit Absicht und dann gucke ich auch mit Absicht. Und dann kann ich auch richtig lange durchhalten. Aber ich müsste mal mehr darauf achten in so alltäglicheren Begegnungen. Also gerade so, I don't know, bei Leuten, denen ich öfter die Hand gebe, die man vielleicht schon kennt oder so.
SPEAKER_01Ich habe gerade drüber nachgedacht mit dem Augenkontakt halten. Ich glaube, ich gucke schon oft als erster weg. Einfach weil es mir unangenehm dann wird, wenn mich jemand so anstarrt. Das mag ich dann irgendwie nicht. Das ist mir, da muss ich woanders hin gucken und dann so. Aber teilweise kann man so wirklich, wie du schon gesagt hast, so ein Sales-Typ, der macht das ja aus Prinzip so. Oder halt, weil er so gelernt hat in seinen Verkaufsdingern da. Büchern. Büchern. Ja, richtig, dieser Werde jetzt Millionär und so. Komm jetzt in mein Team. Richtig. Also ich mache das schon teilweise auch bewusst, wenn ich das dann einfach mal austeste. Ja, aber also nicht so häufig so.
SPEAKER_00Nee. Ich achte da irgendwie auch nicht so doll drauf. Ich kann mir sogar vorstellen, jetzt, wo ich darauf achte, dass ich gar nicht die bin, die als das wegguckt. Weil ich kann es, also ich kann eigentlich blicken, schon gut standhalten. Ja, muss ich mal drauf achten.
SPEAKER_01Ja. Schön.
SPEAKER_00Jetzt guckst du. Ich auch.
SPEAKER_01Stopp it! Okay, ich guck weg. Sehr schön. Ja.
SPEAKER_00Was bewertest du sonst noch? Was bewerten Menschen an dir? Was denkst du, was Menschen an dir bewerten?
SPEAKER_01Ich habe gerade noch an Sport gedacht. Ich habe irgendwie Sport gemacht.
SPEAKER_00Oh, du hast Sport gemacht? Ja.
SPEAKER_01Ich habe letzte Woche zweimal Sport gemacht. Immerhin. Zweimal? Ja.
SPEAKER_00Was denn?
SPEAKER_01Ich habe mit Eigengewicht Sport gemacht. Immerhin. Wo denn? So, heute Häumen. Was für Gewicht? Auf meiner Yogamatte.
SPEAKER_00Wann hast du Gewichte zu Hause?
SPEAKER_01Eigengewicht. Ach, Eigengewicht. Körpergewicht.
SPEAKER_00Ja, sorry, habe ich jetzt gerade falsch drüber nach.
SPEAKER_01Und da habe ich gemerkt, fuck, ich habe überhaupt, ich kann gar nichts.
SPEAKER_00Okay, was hast du dann da so gemacht?
SPEAKER_01Also eigentlich, ich habe mir so eine App runtergeladen, wo du halt einstellen kannst, was du.
SPEAKER_00Du siehst, ich bin sehr skeptisch gerade.
SPEAKER_01Ja, ich erzähl's dir gerade. Ich kann es ja auch zeigen. Ich habe Belege.
SPEAKER_00Du hast Videos von dir gemacht?
SPEAKER_01Nicht Videos, weil es war tärlich.
SPEAKER_00Du hast Fotos von dir gemacht?
SPEAKER_01Nein.
SPEAKER_00Auf einem Stativ, Philipp?
SPEAKER_01Natürlich.
SPEAKER_00Nein, jetzt wirklich?
SPEAKER_01Nein, habe ich nicht gemacht. Und mir hatte ich es lustig gefunden. Ja, ich auch. Nicht. Du kannst auswählen, was du machen möchtest, welche Körperregionen du trainieren möchtest. Und ich habe was zu All-Inclusive gemacht. Zu Booty. Nur Booty, mein Tour Gate. Richtig. Ich habe einfach alles mal gemacht. Dann habe ich bei Instagram sowas gesehen gehabt, wie einer so den unteren Bereich quasi gemacht hat. Und er hat gesagt, die Wiederholung muss. Den unteren Bereich? Ja, die so Bauch und so ein Kram. Unterbereich.
SPEAKER_00Ja, mit deiner Gestik war das gerade groß.
SPEAKER_01Alles egal. Und jedenfalls hat er gesagt, du musst 50 Wiederholungen von jeder Übung machen. Ich habe genau 15 pro Übung hingekriegt, wie ich einfach nicht mehr konnte. Das waren so, du musstest deine Beine so nehmen und hast eine Flasche hingestellt und musstest sie hochnehmen und dann so drüber gehen, ne? Dass du quasi so machst.
SPEAKER_00Hatte ich jetzt der Sportwagen gepackt? Also ich bin total positiv überrascht.
SPEAKER_01Ich muss ja was machen. Ich werde da nicht jünger.
SPEAKER_00Wer hat dir das sagen müssen, damit du es endlich machst? Weil auf mich war es wäre scheinbar nett. Schlafen. Das heißt gleich wieder, ich bin unverschämt.
unknownStimmt.
SPEAKER_01Ich freue mich jetzt schon auf den Kommentar. Und solche Übungen habe ich halt gemacht und habe ich gemerkt, okay, ich habe einfach keine Konditionen, gern gar nichts.
SPEAKER_00Ja, aber geil, dass du es gemacht hast. Ja, ich habe angefangen.
SPEAKER_01War krass. Essen gehen habe ich noch nicht ganz angekriegt. Wollte ich gestern machen eigentlich? Dann habe ich festgestellt, okay, der Asiate hat heute zu.
SPEAKER_00Ja, das glaube ich dir jetzt nicht.
SPEAKER_01Doch, das war der Asiate, wo wir beim Drehen waren, übrigens dachte ich. Die Eiernudeln waren schon geil. Eierreis.
SPEAKER_00Wo ist es bei dir in der Nähe?
SPEAKER_01Ja.
SPEAKER_00Echt?
SPEAKER_01Ja.
SPEAKER_00Ach, das ist bei dir in der Nähe, ja, guck, würde ich wissen, hättest du mich mal eingeladen.
SPEAKER_01Ja, also apropos, also ich nehme mich jetzt, also ich war ja schon ein paar Mal im Fitnessstudio angemeldet, so damals so und so, und wenn ich dann so geguckt habe, wie Leute irgendwie Sachen anheben oder welche Geräusche sie dabei machen, das judge ich schon.
SPEAKER_00Boah, ich judge halt auch so Looks.
SPEAKER_01Das glaube ich.
SPEAKER_00So, wenn sich jemand so keine Gedanken macht, was er so ins Gym anzieht, finde ich irgendwie doof. Weil ich denke mir so, I don't know, so lass doch hier raus eine Fashion Show machen. Ist doch witzig. Ist doch witzig. Nee. Ja, nicht judgen. Judgen ist auch eigentlich voll das falsche Wort für das, was ich gerade alles beschrieben habe, sondern ich bewerte das. Also manchmal positiv und manchmal negativ. Und wenn jemand halt so einen krassen Look an hat, denke ich so, puh, geil. Oder ich, keine Ahnung, ich habe auch schon so ein Görn mal gefragt, woher sie ihre Hose hat. Ich denke so, ach, ist mir voll positiv aufgefallen. Die Maus, wie toll sie aussieht. So.
SPEAKER_01Schön.
SPEAKER_00Und ich hoffe auch, dass Leute das über mich denken.
SPEAKER_01Stimmt. Weil dir sehr wichtig ist.
SPEAKER_00Ja, ich habe neue Running-Shoes jetzt.
SPEAKER_01Du machst einen Triathlon-Bald, habe ich mitgekriegt, ne? Nee, ich dachte, du machst ein Triathlon. Nein. Stimmt das gar nicht.
SPEAKER_00Ein Hyrox. Das ist was komplett anderes. So, Gute, hör sein wir zu. Du bist einfach. Ja, schön. Erwischt. Nee, Spaß. Ja, vielleicht. Also ich habe mich mit Frieda quasi jetzt schon committed für ein Wochenende, aber man konnte noch keine Tickets kaufen oder die sind schon weg, eins von beidem, das wissen wir gerade noch nicht so genau. Aber Frida hat gesagt, sie finde das raus. Ja, und dann erwartet ich aber alle am 10. Dezember in Frankfurt. Jubelnd an der Seite.
SPEAKER_01Boah.
SPEAKER_00Ich war jetzt am Wochenende bei einem Ironman zuschauen von Simon. Der hat nämlich ein 70-3 gemacht und ich bin stolz über alle in der ersten Reihe gestanden. Mitteldistanz. Also ein bisschen kürzer. Das ist nur die Hälfte der Distanzen. Okay. Aber trotzdem, ich finde es total wild und ich find's total krass. Und ich war richtig First Row Girl und Schild gebastelt. Na klar, da stand GoZimi drauf.
SPEAKER_01Auch schön.
SPEAKER_00Und es hat richtig Spaß gemacht. Ja. Und dann hatte ich kurz zu den Anspuren, vielleicht sollte ich es auch machen?
SPEAKER_01Das habe ich nämlich gedacht. Ich habe nämlich nicht alle Storys angeschaut gehabt. Ich habe die erste Story angeschaut. Wir haben irgendwie viele gedacht.
SPEAKER_00Aber ich find's cool, dass man mir es zutraut.
SPEAKER_01Dachte ich mir sowas dezentriert oder was?
SPEAKER_00Nee, ich hasse Fahrradfahren. Daran scheitert es. Schwimmen hätte ich Bock. Laufen hätte ich auch Bock.
SPEAKER_01Ich finde, du bist auch so eine Schwimmperson, finde ich.
SPEAKER_00Ich war mal im Schwimmen.
SPEAKER_01Erzähl dich auch mit dieser Dings da, mit diesen, wie heißt denn das?
SPEAKER_00Bartkappe.
SPEAKER_01Bartkappe. Bartkappe. Bartkappe.
SPEAKER_00Bartkappe, das ist Schwäbisch.
SPEAKER_01Ach so.
SPEAKER_00Das ist deine Landessprache.
SPEAKER_01Ich hab gedacht, es wäre so Norwegisch, äh, Bartkappe.
SPEAKER_00Ja, so eine Schwimmkappe halt. Wie nennt man das? Schwimmmütze? Ich weiß es nicht. Wie nennt man sowas im Homebook? Von dunklen Kopf. I don't know. Auf jeden Fall dieses Ding. Aber ich gehe auch zurzeit wieder schwimmen.
SPEAKER_01Ja?
SPEAKER_00Ja. Ich sehe dich da auch.
SPEAKER_01Ich sehe dich durchs Wasser fetzen.
SPEAKER_00Ja, ich bin da schnell im Krollen.
SPEAKER_01Kann ich nicht. Sollte ich vielleicht auch mal anfangen.
SPEAKER_00Das wäre auch, das wäre irgendwie nett.
SPEAKER_01Was kraulen?
SPEAKER_00Das würde ich voll gerne mal sehen.
SPEAKER_01Weiß ich jetzt nicht. Vielleicht mal mal.
SPEAKER_00Verbahn ziehen.
SPEAKER_01Verbaren ziehen. Okay. Ich glaube, ich kriege genau am Stück zwei hin.
SPEAKER_00Ja, würde doch schon mal reichen für den Anfang.
SPEAKER_01Dann machen wir erstmal Poisley und 100 Pommes vom. Weil das macht man so beim Schwimmen. Weil das macht man nämlich so beim Schwimmen. Ja, das ist doch schon ein bisschen. Das ist das Beste. Eigentlich bin ich nur deswegen immer hingegangen. Wegen Pommes mit Ketchup und Mayo.
SPEAKER_00Ja, voll geil. Sagst du Pommes Rot-Weiß oder Pommes mit Ketchup und Mayo?
SPEAKER_01Rot-Weiß.
SPEAKER_00Ich sage Ketchup und Mayo.
SPEAKER_01Blöd.
SPEAKER_00Ja, gut. Wie lange haben wir? Reit wir heute, oder?
SPEAKER_01Ja, es reit für heute. Ja. Ich würde sagen, wir gehen jetzt. Ich gehe jetzt Badenschwimmen.
SPEAKER_00Ich nicht.
SPEAKER_01Nicht? Okay. Ja, dann teilen, abonnieren, liken.
SPEAKER_00Machen wir das jetzt auch wieder regelmäßig. Können wir uns dazu eigentlich mal committen?
SPEAKER_01Ja, ich muss jetzt noch ein Outro einsprechen.
SPEAKER_00Ich würde sagen, wir lassen Janine das einsprechen.
SPEAKER_01Ja, okay.
SPEAKER_00So ein cooles Outro. Aber ey, wir können schon mal anteasern. Wir haben vor, ein kleines Redesign vorzunehmen.
SPEAKER_01Haben wir. Ah ja, stimmt, haben wir.
SPEAKER_00Haben wir, sagt der Oman.
unknownNaja.
SPEAKER_00Ich habe vorhin ein kleines Redesign.
SPEAKER_01Frau Zink hatte vorgeschlagen, dass wir ein kleines Redesign machen mit geilem Trailern und so weiter. Das machen wir alles.
SPEAKER_00Da müssen wir uns jetzt mal ransetzen und dann geht es hier richtig los.
SPEAKER_01Weil das war jetzt das Warm-up. Das war das Warm-up.
SPEAKER_00Wir haben eine kurze Pause gemacht. Weil wir irgendwie zu busy waren.
SPEAKER_01Und wir haben zu viele High-Rocks gemacht und jetzt sagen wir Luft, wieder sind wir motiviert und jetzt machen wir das richtig.
SPEAKER_00Wir machen zu viele Bahnziehen. Okay, das reicht. Tschüss. Tschüss.