Hast Du kurz?

#12 - Ketchup auf die Eins

Philipp F. East Season 1 Episode 12

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0:00 | 31:27

We are back! Nach einer kleinen Pause starten wir direkt mit einem Thema, das wahrscheinlich jeder kennt: die kleinen Dinge, die wir heimlich an anderen Menschen bewerten. Kühlschrankinhalte, Handseifen, Wohnungen, Einkaufswägen und natürlich deinen Händedruck. Philipp und Cece geben heute offen zu, wie judgy sie manchmal sein können, und fragen sich, warum manche Details sofort einen Eindruck hinterlassen. In diesem Sinne: Happy Thursday! 

Wir freuen uns über Feedback

SPEAKER_00

Philipp, na klar.

SPEAKER_01

Wir hatten uns ja auch schon lange nicht mehr gehört, ne? Mir nicht, ist es halt so. Da kommen wir relativ schnell wieder rein. Ich hab eine Frage, und zwar kennst du das when du bei Personen zu Besuch bist und dann so judgy bist, was Dinge angeht.

SPEAKER_00

Was sind Dinge?

SPEAKER_01

Naja, beispielsweise, wenn du zu jemandem reinkommst und denkst, wie ist er oder sie denn jetzt da eingerichtet? Also wie sieht denn das aus? Ja, beispielsweise.

SPEAKER_00

Ja, bin ich schon auch judgy. Ich muss auch sagen, ich bin ein bisschen judgy bei IKEA-Möbel. Obwohl ich selbst teilweise IKEA-Möbel habe. Oder habe ich das noch? Doch, ich glaube, ein paar Sachen sind noch von Ikea, aber ich habe primär alles rausgeschmissen, was Ikea ist. Und ich bin Loki ein bisschen judgy. Das ist nicht cool, ich weiß.

SPEAKER_01

Aber ich glaube, das ist mal automatisch, oder?

SPEAKER_00

Ja, ist mir ein bisschen zu wenig individuell. Ich tue es, als wäre ich mit dem Boys fing besser dran. Aber so, du weißt, was ich meine.

SPEAKER_01

Ich glaube, es ist der Mix, der es ausmacht. Also ich bin, also das war immer auch so ein Ding, was ich bei, wenn ich Damen kennengelernt habe. Und dann ist mir das schon wichtig, wie die Person, die Frau, eingerichtet ist. Ja, voll. Weil wenn du. Was ist das Schlimmste? Wenn du, wenn du so fünf Schritte weiter denkst, denkst, okay, wenn ich mal mit der Person zusammen wohne, matcht das.

SPEAKER_00

Ja, I know. Und das ist voll schwierig, wenn das nicht.

SPEAKER_01

Und dann denke ich so, ich kann noch so nett sein, dann irgendwie so, die sieht es halt aus wie bei Oma. Und es geht halt nicht.

SPEAKER_00

Bei Oma, das ist so dein größter E.

SPEAKER_01

Naja, ich mag's, also ich kann dir gar nicht genau. Doch, es ist so ein bisschen eicherustikal, glaube ich.

SPEAKER_00

Das ist so das Schlimmste, was passieren kann.

SPEAKER_01

Ich glaube ja, und wenn es zu altbacken, irgendwie auf eine Art und Weise ist. Ich mag das, also ich mag so einen Mix, ich habe jetzt auch nicht nur Ikea, ich habe so einen. Was habe ich überhaupt von auf Ikea? Also Lampen und sowas habe ich Ikea, das ist okay, glaube ich.

SPEAKER_00

Ja, Ikea ist grundsätzlich okay. Ich glaube, es geht darum, ob man es schafft, so einen individuellen Touch reinzubekommen.

SPEAKER_01

Genau, dass du so eine gute Mischung hinkriegst, das finde ich ganz gut. Aber wenn ich mir so denke, nee, die Person hat überhaupt gar keine, also ich will jetzt nicht mich hier über einen grünen Klee loben oder sowas, aber ich glaube, ich habe schon ein gutes Verständnis oder ein Gefühl für was passt und was passt nicht, so würde ich jetzt mal behaupten. Aber manchmal denken wir so, gut, die Person hat überhaupt gar kein Handy. Nee.

SPEAKER_00

Weißt du, was für mich so ein bisschen Horror-Movie-like ist? Wenn man merkt, okay, die Person hat schon die letzten zehn Jahre nichts mehr verändert. Das ist so ein bisschen komisch. Und Lammfell. Alles, was mit Lammfell zu tun hat. So, kennst du diese Lammfellteppich oder so halt so Fell, wie nennt man das?

SPEAKER_01

Also Imitate mal so.

SPEAKER_00

Imitate in so Weiß. Und dann stehen da so Bilderrahmen drauf oder so im Regal. So kennst du das noch? Das war eine Zeit lang so ein Ding und manche haben das einfach nie wieder weggeräumt. Und ich finde das so schlimm. Und ich habe wirklich so, ich war schon auch nicht so lange her in Wohnungen, in denen es das gab. Und ich war so richtig so, oh mein Gott, das ist wirklich schlimm.

SPEAKER_01

Ja, da bin ich auch Loki ein bisschen judgy. Das finde ich auch schwierig und so. Und darum, das grebt sich dann immer so ein bisschen ins Unterbewusstsein rein, dann denke mir so: Boah, nee, das passt einfach, also es matcht dann einfach nicht und es tut mir dann auch leid und so, aber ich sehe mich dann halt da nicht. Also oberflächliches Klingen mag es mir aber auch egal. Weil wenn man, wie gesagt, längerfristig denkt und man überlegt, sich geht es da in eine Richtung, funktioniert das halt nicht, weil es wird immer Streit geben oder so.

SPEAKER_00

Gibt es was, was du gar nicht magst, wo du Frist gar nicht wirklich eine Berechtigung gibt?

SPEAKER_01

In einer Wohnung jetzt meinst du?

SPEAKER_00

Ja, zum Beispiel.

SPEAKER_01

Wo fange ich da an? Also, es gibt so diverse, ich nenne es jetzt mal Nippes. Nippes ist ja so Zeugs, was du irgendwo reinstellst, so, wie nennt man das? So, wie so nicht Zubehör, so ein bisschen so Accessoires, Accessoires. Ich hab keinen Blick gehört, das ist richtig. Accessoires. Und da gibt es auch so diverse Dinge, wo ich mir denke, nee, also ich finde Kakteen schwierig, muss ich ganz ehrlich sagen. Kakteen mag ich gar nicht.

SPEAKER_00

Check ich, kann man aber cool machen, aber braucht so ein Händchen.

SPEAKER_01

Dann gibt es auch so Figürchen, nenne ich es mal so. Figürchen?

SPEAKER_00

In was für ein Phonointeresse dich rum, Philipp.

SPEAKER_01

Nein, ich muss gerade überlegen, wie ich es formuliere. Also ich will die Person, falls sie zuhört, ich möchte dich nicht persönlich angreifen, aber sie weiß es auch, dass ich es kacke fand. Sie hatte so wie so Weihnachtsmänner mit so dicken Knollennasen. Aber ja, über das Jahr. Ja, die steppen halt hin ans Fensterbrett oder so. Und damit kann ich gar nicht.

SPEAKER_00

Ja, kann ich mir auch schwer vorstellen.

SPEAKER_01

So, und wenn man diverse Dinge an die Wand hängt, wo ich mir denke, boah, das sieht auch nicht ganz so geil aus.

SPEAKER_00

Weißt du, was mich irgendwie stört, oder was heißt stört, das ist auch so, was ich so insgeheim bewerte. Zu viele persönliche Bilder in der Wohnung. Ich finde das irgendwie komisch.

SPEAKER_01

Oh, ich weiß, dass du meistens.

SPEAKER_00

Ich will das auch nicht. Also ich will als Gast nicht deine Familienfotos sehen. Weißt du, was ich meine? Ich finde es irgendwie voll random. Und ich verstehe so voll die Idee dahinter, dass man sich das so persönlich machen will und so, aber ich finde es irgendwie komisch.

SPEAKER_01

Also ich verstehe es ja, wenn jetzt, wenn du bei einer Oma bist und die macht das ganz gerne von den Englischen. Okay, aber wir sprechen ja jetzt gerade zu. Genau, aber wenn du jetzt, wenn du jetzt, keine Ahnung, du bist jetzt Mitte Ende 20 und so und hast deine erste Wohnung, keine Ahnung, zwei, drei Zimmer. Und dann hängen nur Bilder von dir selber.

SPEAKER_00

Ja, nicht nur von dir selbst, sondern so auch so, dann ist da ein Bild mit der Schwester und dann ist da ein Bild mit der ganzen Family beim Urlaub und dann ist da ein Selfie mit der Freundin und so. Ich finde es irgendwie seltsam. Ich weiß nicht warum. Ich fühle mich da irgendwie so ein bisschen unwohl, wenn ich in so Wohnungen bin, in denen zu viele persönliche Gegenstände stehen. Als wäre ich so zu. Also wenn es jetzt nicht meine allerbeste Freundin ist oder so Familienmitglieder oder I don't know, dann fühlt sich das immer so ein bisschen so an, so als würde man da nicht hinschauen dürfen. Du bist hier zu intim dann. Ja, ja, das ist gut beschrieben. Das ist mir fast zu intim, ja.

SPEAKER_01

Ich glaube, es ist da so eine Mischung. Also ich finde es, glaube ich, nicht gut, wenn es so selbstverliebt rüberkommt, das mag ich nicht. Da kenne ich auch ein paar Fälle. Ich finde es okay, wenn du so vereinzelt irgendwas hast, weil man so das ist, glaube ich, in Ordnung. Aber wenn es halt zu übertrieben ist, also ich glaube, bei mir geht es eher in Richtung wirklich dieses Selbstverliebt. Ich war jetzt beim Fotografen und habe ein Shoting gemacht, so ein bisschen erotisch am besten auch noch. Und das hänge ich mir dann in die Wohnung.

SPEAKER_00

In was für Wohnungen hängst du ab?

SPEAKER_01

Ich erzähle das nachher mal, weil das möchte ich jetzt nicht, weil ich weiß nicht, ob die Personen zuhören. Das wäre mir dann unangenehm.

SPEAKER_00

Ich werde sowas von nochmal nachfragen.

SPEAKER_01

Ganz so gerne machen.

SPEAKER_00

Ach, okay, das hatte ich jetzt noch nie. Ja, aber ich mag auch so, vielleicht stört mich das auch so von der Optik, weil natürlich Bilder nie gleich aussehen oder so Fotos nie gleich aussehen. Ich finde, entweder müssen die so irgendwie in so einem coolen Passepartout sein oder schwarz-weiß oder cool gerahmt oder I don't know, aber so auch so ganz viele Polarolz an der Wand. Das gibt mir so Jugendzimmer und das ist irgendwie nicht mein Ding. Naja.

SPEAKER_01

Wie sieht es mit Gerüchen aus?

SPEAKER_00

Oh, Judge Judge, ich auch, voll schweres Wort. Um mal ein Positivbeispiel zu nennen. Was mir extrem positiv auffällt, ist, wenn jemand teure, gut riechende Handseife hat. Finde ich so ein Flex. Wir hatten es erst letztens, da waren wir auf einem Shooting und wir haben bei einer fremden Person im Garten geshootet und die haben uns dann auch so Zugang zum Haus gegeben und ich war dann auf der Toilette und habe meine Hände gewaschen. Und das war so richtig eine teure Seife, habe ich direkt erkannt von der Brand her und dachte mir schon so, oh, Flex. Die kostet halt safe so 50 Euro. Wow. Und dann habe ich meine Hände gewaschen und dann war es auch noch so ein Zirbengeruch. Was finde ich? Was so Zirbe, so dieses Holz. Und irgendwie hat es so special gemacht und hat irgendwie so voll zu der Einrichtung und so gepasst. Dann dachte ich mir so, mein Gott, haben die ihr Leben im Griff. Also ich hatte so direkt das Gefühl, ja.

SPEAKER_01

Du meinst also, wenn man teure Handcreme hat, hat man Seife, hat man sein Leben im Griff.

SPEAKER_00

Ja, zumindest bewerte ich das direkt. Also ich habe direkt so ein positives Gefühl zu der Person. Ja.

SPEAKER_01

Ich finde Gerüche schon auch. Also ich finde, das kann viel kaputt machen, logischerweise, wenn es dann zu Ramcy oder so riecht. Ich bin sehr gut. Hund, bitte? Hund. Nasser Hund. Nasser Hund.

SPEAKER_00

Nicht nur nasser Hund, allgemein Hund. Das ist so komisch.

SPEAKER_01

Der Moys hat nicht so gestunken, glaube ich.

SPEAKER_00

Ja, die Personen riechen das ja oft dann auch nicht.

SPEAKER_01

Ja, das stimmt.

SPEAKER_00

Das ist dann halt so ein bisschen.

SPEAKER_01

Ja, das stimmt. Aber so ein Ding, wo ich dann auch. Ich mag es schon auch, wenn es so frisch riecht. Das mag ich schon auch. Also so, oder hart nach Essen finde ich auch schwierig. Naja.

SPEAKER_00

Ja, ich verstehe. Was bewertest du sonst noch so in Wohnungen?

SPEAKER_01

Ingeheim. Allgemein, nicht nur in Wohnungen. Stell dir vor, du bist beim Einkaufen.

SPEAKER_00

Oh, ich weiß, das kommt.

SPEAKER_01

Und dann hat so ein Typ oder eine Frau so random Sachen zusammen auf Fließmann auf das Band gelegt. Gurke, Batterien und eine Fliegenklatsche. Da denke ich mir so, was hast du vor? Weißt du, wie ich meine?

SPEAKER_00

Ich finde es noch schlimmer, also ich bewerte Lebensmittel, die andere kaufen. Ich überlege mir dann nicht, was hat die Person vor, sondern ich gucke dann so aufs Band und denke mir so, aha, kein Bio, krass, okay. Echt ist? Ja, ja, I know. Das würde ich nie zugeben natürlich, aber ich mach's schon. Oder wenn jemand so sehr viel von einem Produkt kauft, finde ich auch seltsam. Also so 20 passierte Tomaten von einer Billigmarke. Hat für mich einen Vibe. Also weißt du, wie ich meine? So ein bisschen so einen negativen Vibe.

SPEAKER_01

Oder so. DM-Kondome?

SPEAKER_00

Ja, da denke ich mir so, ja, hä, von der.

SPEAKER_01

Was hörst du dir die Person an meinem Sex vor?

SPEAKER_00

Nee, ich denke mir so.

SPEAKER_01

Ich schon.

unknown

Ja. Jawohl.

SPEAKER_00

Das ist komisch.

SPEAKER_01

Ich denke mir so, gut, wie könnte seine Partner oder wie könnte der Partner von der Person aussehen?

SPEAKER_00

Mir ist es noch nie passiert. Aber ich habe mir mal an der Kasse gearbeitet nach der Schule. Und da hat eine Person einen Sekt gekauft, einen alkoholfreien Sekt und einen Schwangerschaftstest und eine Packung Kippen. Und ich war so richtig confused. Da habe ich wirklich überlegt, okay, was passiert jetzt? Also entweder es gibt was zum Anstoßen, ich bin nicht Prego, weil dafür halt der alkoholhaltige Sekt, oder es gibt auch einen Grund zu feiern, wenn es doch so ist.

SPEAKER_01

Und die Kippen?

SPEAKER_00

Ja, und die Kippen habe ich nicht verstanden. Falls es vielleicht, keine Ahnung, nicht vor Schreck, falls es negativ ist, dass man dort doch nochmal rauchen kann.

SPEAKER_01

Wenn sie dann nicht schwanger war, dass sie Sex haben und das ist die Zigarette danach.

SPEAKER_00

Ja, oder so.

SPEAKER_01

Quasi. Oder?

SPEAKER_00

Ja. Das habe ich noch nie gesehen. Ja, aber sowas judge ich schon auch.

SPEAKER_01

Ja. Ich finde es auch schwierig, also ich fühle mich da, ich hab mich mittlerweile gebessert. Ich habe mich, glaube ich, im Griff, aber zu viele Fertigprodukte.

SPEAKER_00

Ja, also so fertig Lasagne auf diesem Einkaufsband ist auch.

SPEAKER_01

Schauter Timo Zick.

SPEAKER_00

Oh, nee, nee. Habe ich auch direkt das Gefühl, die Person ist ein bisschen lost.

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_00

Aber auf der anderen Seite, positives Beispiel, wenn jemand auf den Markt geht. Also wenn man einen Kühlschrank aufmacht, oh, Kühlschrank auch wichtiges Thema. Kühlschrankinhalte. Judge ich auch.

SPEAKER_01

Wie sieht dein Kühlschrank aus?

SPEAKER_00

Immer sehr geordnet.

SPEAKER_01

Wie ordnest du das an?

SPEAKER_00

Alles finde ich auch interessant. Das ist, glaube ich, auch falsch. Also ich glaube, ich ordne meinen Kühlschrank auch falsch, weil es gibt ja eigentlich so Bereiche, wo man eigentlich gewisse Dinge lagern sollte. Damit habe ich mich noch nie beschäftigt. Vielleicht werde ich es nach diesem Podcast tun.

SPEAKER_01

Du wirst nicht, aber.

SPEAKER_00

Doch, vielleicht schon, weil es ist mir jetzt unangenehm, dass es so gut ist. Oben habe ich Milchprodukte, also so Joghurt und so Frischkäse und so Zeug. Dann kommt in der Schublade drunter oder halt in diesem Fach drunter, ist so Käse, so.

SPEAKER_01

Weißt du auch Milchprodukt?

SPEAKER_00

Ja, aber so Käse, Aufschnitt, falls ich mache, sowas habe ich eigentlich nie. Aber theoretisch würde sowas da reinkommen. Oder so, wenn ich mal Gnocchis habe oder so Frische aus dem Ding oder Maultaschen oder sowas. Wenn ich sowas habe, das kommt alles eine Stufe wieder runter. Oder so Tofu und sowas kommt da alles rein. Dann kommt bei mir so eine Getränke-Schubdingsi, wie nennt man das?

SPEAKER_01

Schublade.

SPEAKER_00

Ja, so ein, halt wo man so Getränke so reinpacken kann. Habe ich immer jegliche Art von Wein gekühlt. Ich habe immer was Babbeliges gekühlt, ich habe immer Weißwein gekühlt, ich habe immer Rosé gekühlt und immer Aparol gekühlt. Das ist auch ein Flex, wenn jemand bei mir im Sommer reinkommt, sage ich, willst du ein Wein? Ist schon gekühlt. Klar, Hammer. Getränke kommen bei mir auch noch. Also so Coke Zero habe ich meistens da. Auch übrigens ein krasser Flex, wenn man eine krasse Getränkeauswahl hat, finde ich. Bin ich aber leider nicht so der Typ für. Ich habe aber Wasser aus Glasflaschen, damit flex ich auch gerne.

SPEAKER_01

Sind es schöne Karaffen?

SPEAKER_00

Nee, es sind so, ach, wie heißt denn die Brand nochmal? Teinacher? Ja. Genau, und ich habe davon immer still und sprudel. Und damit flex ich, ich packe die schon dann auch auf den Tisch, dass man so sieht, ach krass, die hat so Wasser aus Glasflaschen.

SPEAKER_01

Teilnacherflex.

SPEAKER_00

Ja. Genau, Teilnacherflex. Und dann unten habe ich mein Gemüse und ich habe immer Zewa drin liegen.

SPEAKER_01

Warum?

SPEAKER_00

Das hat meine Oma immer gemacht, ich weiß nicht warum, aber ich mache das auch.

SPEAKER_01

Meinst du Tempos oder was?

SPEAKER_00

Nee, ich habe so ein Zeba-Stück. Habe ich unten im Gemüsefachverkabel, gibt es Gemüse.

SPEAKER_01

Wahrscheinlich.

SPEAKER_00

Und ich habe nie Plastikverpackungen. Also ich packe alles raus aus den Plastikverpackungen. Und in meiner Tür ist eigentlich immer nur Hafermilch, eine gekühlte Flasche Wasser und dann halt so Soßen drüber. Und Eier in so einem Eierhalter.

SPEAKER_01

Machst du Eier einen Kühlschrank?

SPEAKER_00

Ja, du nicht?

SPEAKER_01

Doch schon, aber ich habe letztens was gesehen gehabt, dass die, ich glaube, Amerikaner, gut, Amerikaner ist aus dem Fall für sich, die kühlen die Eier ja gar nicht.

SPEAKER_00

Ich finde es grundsätzlich komisch, wenn man Lebensmittel in der Küche sieht. Also auch so Kartoffeln. Das ist auch so ein passt ja zum Thema, ne? Ja, ich würde es lieber falsch lagern, als dass man es sieht. Weißt du, wie ich meine?

SPEAKER_01

Ja, ich hab grad überlegt. Also ich hab, was ich, als Einzige, was bei mir draußen rumliegt, ist Knoblauch. Bei mir. Aber Knoblauch ist, glaube ich, in Ordnung.

SPEAKER_00

Ja, ich habe auch so eine coole, so eine Etage, wo dann so Knoblauch und so Zwiebeln und so drauf liegen, dass es so mäßig auch cool aussieht. Und eine Obstschale. Aber sonst alles andere, das ist.

SPEAKER_01

Weggeräumt?

SPEAKER_00

Weggeräumt, ja.

SPEAKER_01

Also mein Kühlschrank ist immer mal so, es ist sehr ambivalent, wie gefüllt mein Kühlschrank ist, weil ich ja auch oft nicht zu Hause bin und so, weil ich halt oder zu spät nach Hause komme, dann kaufe ich halt nicht ein.

SPEAKER_00

Bist du so ein Wocheneinkäufer?

SPEAKER_01

Oder so ein täglicher Einkäufer? Nee, also ich werde gerne ein Wocheneinkäufer, weil ich gar nicht, also ich habe es eine Zeit lang hinbekommen, dass ich meine Woche geplant habe, was ich esse.

SPEAKER_00

Boah, das ist auch ein Flex.

SPEAKER_01

Voll. Und das habe ich aber nicht, das kriege ich nicht mehr hin. Und so und dumm.

SPEAKER_00

Also doch kein Flex.

SPEAKER_01

Nee, leider nicht mehr. Es war ein kurzer Flex. Und was ich im Kühlschrank habe, was ich immer da, also immer im Kühlschrank ist logischerweise Hafemilch, so ein Kram. Gemüse unten im Fach auch drin, aber vielleicht muss ich auch so Wettel reinlegen. Ist ja Wettle reinlegen, weil das schon sinnvoll ist, das mache ich nicht. Ich hab meine Filme im, also Analogfilme im Kühlschrank drin. Die muss man kühl lagern.

SPEAKER_00

Kühl oder kalt?

SPEAKER_01

Kühl.

SPEAKER_00

Also würde auch einen Keller reichen.

SPEAKER_01

Ja, aber ich renne ja nicht erstmal im Keller runter.

SPEAKER_00

Deswegen hast du die im Kühlschrank. Richtig. Das finde ich komisch.

SPEAKER_01

Ja, aber ich habe die ja nicht so reingeschmissen, sondern ich habe extra sowas wie so Eierdinger gekauft, wo man die reinstecken kann.

SPEAKER_00

Ja, okay. Das ist irgendwie trotzdem ein bisschen random, weil das, also meiner Meinung nach, sind im Kühlschrank halt auch Bakterien. Und ich tue mir zum Beispiel sehr schwer, also ich habe das auch, fällt mir gerade ein, steckt bei mir in der Tür. Ich habe Augenpads in meinem Kühlschrank, dass die kalt sind. Die sind ja einzeln verpackt, deshalb habe ich kein Thema. Aber da weiß ich, dass ich die trotzdem aus der Verpackung hole und dann da keine Bakterien rankommen. Aber ich mag es gar nicht, wenn Dinge, die nicht Lebensmittel sind, im Kühlschrank sind.

SPEAKER_01

Die sind ja nicht offen. Also die sind zu. Die sind quasi, zum einen sind sie in den Hülsen drin und zum anderen sind die in so, ich habe extra so ein Behältnis gekauft, wo man die reinstecken kann. Das heißt, die sind verschlossen, verschlossen. Ja, okay, dann ist okay. Sonst fände ich das irgendwie komisch. Ja. Also wärst du nicht die Erste, die komisch reagiert, wenn sie mal einen Kühlschrank aufmachen und was liegt denn da unten drin? Seltsam. Getränke habe ich drin.

SPEAKER_00

Was hast du an Getränken?

SPEAKER_01

Ich habe ja nie Gäste bei mir zu Hause, weil ich zu weit außen wohne, die kommen alle nicht zu mir. Das war mir aber auch rechtlich. Ich wurde auch noch nie eingeladen. Okay, das ist ein anderes Thema für was anderes. Ich nehme es persönlich. Spaß, ich will auch gar nicht kommen.

SPEAKER_00

Onwitz, On Witz, okay.

SPEAKER_01

Okay, ich lade nun jemand anders ein. Ich habe gerade, ich habe im Deck von Wolvik gibt es so ein neues Getränk, das heißt, glaube ich, Maracuja irgendwas. Maracuja Mango oder Maracuja-Mango? Ich glaube, Maro kommt so ein. Das ist ultra geil, finde ich das. Und da habe ich den ganzen Kühlschrank voll gemacht mit.

SPEAKER_00

Hat es Zucker?

SPEAKER_01

Ich glaube nicht.

SPEAKER_00

Das bewerte ich, fällt mir gerade auf, bewerte ich auch.

SPEAKER_01

Fruchtzucker, glaube ich.

SPEAKER_00

Wenn jemand so ein bisschen gemacht habe.

SPEAKER_01

Ich habe extra nicht geguckt gehabt. Ich habe nämlich echt geguckt. Wie gesund ist das eigentlich? Was trinke ich hier gerade? Ist egal. Das habe ich drin und dann habe ich halt Gemüse logischerweise drin. Was ich immer im Kühlschrank habe, Gnocchi. Immer. Und Mauldasche.

SPEAKER_00

Ja, Mauldashler, auch underrated. Ich hatte lange keine Mauldäschle mehr. Aber ich glaube, jetzt wo wir darüber sprechen, vielleicht esse ich heute Abend Mauldäschle.

SPEAKER_01

Gemüse oder Fleisch?

SPEAKER_00

Ich mag beides, wenn dann aber nur Rind. Ich mag eigentlich Gemüsemaultaschen am liebsten.

SPEAKER_01

Ich habe nur Gemüse, ich kaufe immer nur Gemüsemaultasche.

SPEAKER_00

Dann schön angebraten. Mit Eimer. Dann mit Ei.

SPEAKER_01

Wie viel Eier machst du drüber? Ist für die ganze Packung?

SPEAKER_00

Nee. Nicht? Nein, niemals. Was? War reicht mir für dreimal.

SPEAKER_01

Ernsthaft? Ja. Ich fasse die ganze Packung auf einmal. Krass. Und dann drei Eier drüber.

SPEAKER_00

Nee, ich mach zwei Maultaschen. Dann ein Ei und einen Salat dazu.

SPEAKER_01

Ja, okay, das mache ich nicht.

SPEAKER_00

Und Ketchup. Wichtig. Ketchup.

SPEAKER_01

Und Röstzübeln?

SPEAKER_00

Nee.

SPEAKER_01

Echt nicht? Könnte ich mal überlegen.

unknown

Immer.

SPEAKER_00

Ja, Ketchup. Ich habe immer Zero Ketchup.

SPEAKER_01

Zero Ketchup, bitte.

SPEAKER_00

Ich liebe Zero. Nein. Doch.

SPEAKER_01

Okay.

SPEAKER_00

Zero Salz und Zero Zucker. Weißt du, wie viel Zucker Ketchup hat?

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_00

Ja, ich bin in meiner Healthy Era. Ich muss mir das hin hier einschauen.

SPEAKER_01

Nee, da muss ich schon noch richtig sein. Entweder baller ich Ketchup drüber oder Barbecue-Soße. Finde ich auch geil. Ich bin auch kein Schnitt.

SPEAKER_00

Aber was ich auch bewerte und nicht zugeben würde, ist Soßenauswahl bei McDonalds. Und alle, die Barbecue bestellen, ist wirklich weird. Sorry. Nee. Ist süß sauer oder nichts?

SPEAKER_01

Nee, süß sauer mag ich gar nicht. Ja, das ist Quatsch. Das mag ich gar nicht.

SPEAKER_00

Oder Leute, die dann so, 6er Chicken Nuggets mit Curry. Das ist so seltsam.

SPEAKER_01

Nein, das ist so seltsam. Senf.

SPEAKER_00

Das ist so komisch.

SPEAKER_01

Senf ist so geil.

SPEAKER_00

Ja, aber selbst wenn es schmeckt, das macht man einfach nicht. Warum nicht?

SPEAKER_01

Ja, weil es komisch ist. Weil es komisch, das du bist auch komisch. Nee, ich bin auch. Finde ich auch geil. Also ich finde die Senf-Soße geil und ich finde die Barbecue-Soße geil. Da gebe ich auf und zu. Süß sauber mache ich gar nicht. Du musst aber so sehen, wir würden uns nie bei den Soßen in eine Kerle kommen. Abgesehen von davon, dass du nie zu McDonalds gehen würdest.

SPEAKER_00

Ja, das Ding ist, es bockt ja auch, wenn man zwei Soßen hat, die man beide mag, damit man dann so ein bisschen scheren kann.

SPEAKER_01

Stimmt.

SPEAKER_00

Und es braucht immer einen Favorite, das ist quasi immer der Favorite bei der Person bleibt. Richtig. Und bei dir hätte ich dann keinen Bock zu probieren mäßig.

SPEAKER_01

Ach, weil es scheiße ist, weißt du, ja. Ja, okay.

SPEAKER_00

Ich finde es auch komisch, wenn jemand Pommes nur mit Mayo bestellt.

SPEAKER_01

Echt?

SPEAKER_00

Ja.

SPEAKER_01

Mayo und Ketchup oder wie?

SPEAKER_00

Ja, entweder beides oder nur Ketchup.

SPEAKER_01

Ich mag Pommes. Habe ich eine harte Meinung zu. Ehrlich? Aber da ist doch Zucker drin.

SPEAKER_00

Ja, Ketchup auf die Eins trotzdem. Also wenn ich mich in Ketchup auf die Eins. Folgentitel.

SPEAKER_01

Ah, Ketchup auf die 1, Folgentitel. Finde ich gut.

SPEAKER_00

Ja. Was ich auch judge, Händedruck.

SPEAKER_01

Ah!

SPEAKER_00

Bewertig wirklich.

SPEAKER_01

Wie fest muss so ein Händedruck sein?

SPEAKER_00

Ich habe auch Erwartungshaltungen. Wenn mir jemand die Hand hinschreckt, habe ich einen Erwartungshaltung.

SPEAKER_01

Du siehst den Mann und hast quasi, der muss jetzt ein geiler Händekruck kommen, oder?

SPEAKER_00

Ja, oder auch die Frau. Da entscheidet sich auch, wer macht das Ding. Was ist für dich ein guter Handel? Was ist ein guter Händedruck? Ja, schon ein fester.

SPEAKER_01

Aber nicht zu fest. Aber auch trocken. Der muss trocken sein, Herr Handy.

SPEAKER_00

Ja, der muss trocken sein. Loki fest.

SPEAKER_01

Ich hatte mal einen Kunden, den haben wir nicht mehr, der ist mittlerweile aufgekauft worden. Und der Seniorchef.

SPEAKER_00

Kannst du mir nachher erzählen, von wem? Kenne ich die Person? Nee. Okay, dann will ich es gar nicht so.

SPEAKER_01

Ist egal. Und der Seniorchef hatte so einen Händendruck, so wie so eine Leiche. Der hatte die Hand gegeben.

SPEAKER_00

Okay, ich mach das.

SPEAKER_01

Und es war so.

SPEAKER_00

Doch, jetzt will ich.

SPEAKER_01

Ist das eh klopft? Und das war so ganz so sanft, so super sanft, weißt du, weil er eigentlich schon.

SPEAKER_00

Gib mir mal die Hand, wie du mir die Hand geben würdest.

SPEAKER_01

Warte mal, ich müsste mal das Mikro ein bisschen.

SPEAKER_00

Ja, warte, ich auch. Ja, ist okay.

SPEAKER_01

Das ist eine 8, oder?

SPEAKER_00

Eine neun. Oh, cool.

SPEAKER_01

Jedenfalls, der hatte wie so eine, also würdest du so einem Fisch eine Hand geben. Ja, das ist ganz kurz. Also nicht feucht, sondern einfach trockener, aber so lommelig.

SPEAKER_00

So ein lascher, ja, so ein lommeliger, lascher Händedruck. Das ist ein bisschen gut.

SPEAKER_01

Lommelig ist auf Hochdeutsch so ein Lasch, oder?

SPEAKER_00

Ja, lasch. Ja, das ist wirklich grauenvoll. Das ist nichts. Zu doll, ist aber auch so okay. Welches Revier willst du hier markieren? Ja, das ist auch so drüben. So euphorisch finde ich auch schlimm. Ja, so schnell, so ein schneller Händedrücker. Ja, ist auch irgendwie seltsam. Überfordert mich auch. Findest du grundsätzlich hast du mehr gute Händrücke? Heißt es drücke?

SPEAKER_01

Drücker.

SPEAKER_00

Hänededrücker? Händedrücker mit Frauen oder mit Männern gehabt.

SPEAKER_01

Ich glaube mehr mit Männern. Ja, ich auch. Weil Frauen umarmst du ja eher, oder?

SPEAKER_00

Was?

SPEAKER_01

Ja, und dann.

SPEAKER_00

Philipp, keine Ahnung, aber.

SPEAKER_01

Ja, oder in welchem Kontext ist das jetzt privat?

SPEAKER_00

Na, allgemein. Aber wem gibst du denn? Also gibst du, also.

SPEAKER_01

Warum ist das denn jetzt weird?

SPEAKER_00

Also es hört sich so an, als würdest du grundsätzlich Frauen nicht die Hand geben, sondern immer direkt umarmen. Komisch.

SPEAKER_01

Die hatten am Arsch am besten auch noch, jetzt noch?

SPEAKER_00

Aber die Frage war ja nicht, wie begrüßt du Frauen, sondern die Frage war, wie waren so die Händedrücker mit Frauen.

SPEAKER_01

Frauen sind sehr sanft. Außerdem sind so Bossy, dann geben sie dir.

SPEAKER_00

Das ist von mir klar, dass du Boss die Hände druckst, weil du willst sagen, mir hat man einen Kunde von uns, erzähl dir später wer, hat zu mir immer gesagt, oh Frau Zink, ich bin ganz überrascht über ihren Händedruck. Ehrlich? Ja. Ich habe schon mal quasi ein Kompliment dafür bekommen.

SPEAKER_01

Eigentlich schon, ja. Oder auch negativ vielleicht gemeint.

SPEAKER_00

Und Augen gucken. Beim Handedruck. In die Augen gucken. Bist du der, der als erstes wegschaut?

SPEAKER_01

Ja, ich habe gerade eben auch schon als erstes weggeguckt. Es kommt, glaube ich, ein bisschen auf die Person drauf an. Wie, um es in deinen Worten zu sagen, in Intimidating die Person ist, glaube ich.

SPEAKER_00

Ja, ich check. Ich kann es gar nicht sagen. Ich müsste mal drauf achten. Aber ich habe schon das Gefühl, die Person, die als erstes wegguckt, die hat verloren.

SPEAKER_01

Ist das ein Spiel, oder was?

SPEAKER_00

Ja, also so wenn man es jetzt im Beruf kommt. Und du bewusst schon. Und du bewusst schon, also auch so im beruflichen Kontext. Mir ist es schon oft aufgefallen, gerade bei so Sales Guys, die halten richtig doll den Blick. Also da merke ich so richtig so, das waren sie jetzt aber auch mit Absicht und dann gucke ich auch mit Absicht. Und dann kann ich auch richtig lange durchhalten. Aber ich müsste mal mehr darauf achten in so alltäglicheren Begegnungen. Also gerade so, I don't know, bei Leuten, denen ich öfter die Hand gebe, die man vielleicht schon kennt oder so.

SPEAKER_01

Ich habe gerade drüber nachgedacht mit dem Augenkontakt halten. Ich glaube, ich gucke schon oft als erster weg. Einfach weil es mir unangenehm dann wird, wenn mich jemand so anstarrt. Das mag ich dann irgendwie nicht. Das ist mir, da muss ich woanders hin gucken und dann so. Aber teilweise kann man so wirklich, wie du schon gesagt hast, so ein Sales-Typ, der macht das ja aus Prinzip so. Oder halt, weil er so gelernt hat in seinen Verkaufsdingern da. Büchern. Büchern. Ja, richtig, dieser Werde jetzt Millionär und so. Komm jetzt in mein Team. Richtig. Also ich mache das schon teilweise auch bewusst, wenn ich das dann einfach mal austeste. Ja, aber also nicht so häufig so.

SPEAKER_00

Nee. Ich achte da irgendwie auch nicht so doll drauf. Ich kann mir sogar vorstellen, jetzt, wo ich darauf achte, dass ich gar nicht die bin, die als das wegguckt. Weil ich kann es, also ich kann eigentlich blicken, schon gut standhalten. Ja, muss ich mal drauf achten.

SPEAKER_01

Ja. Schön.

SPEAKER_00

Jetzt guckst du. Ich auch.

SPEAKER_01

Stopp it! Okay, ich guck weg. Sehr schön. Ja.

SPEAKER_00

Was bewertest du sonst noch? Was bewerten Menschen an dir? Was denkst du, was Menschen an dir bewerten?

SPEAKER_01

Ich habe gerade noch an Sport gedacht. Ich habe irgendwie Sport gemacht.

SPEAKER_00

Oh, du hast Sport gemacht? Ja.

SPEAKER_01

Ich habe letzte Woche zweimal Sport gemacht. Immerhin. Zweimal? Ja.

SPEAKER_00

Was denn?

SPEAKER_01

Ich habe mit Eigengewicht Sport gemacht. Immerhin. Wo denn? So, heute Häumen. Was für Gewicht? Auf meiner Yogamatte.

SPEAKER_00

Wann hast du Gewichte zu Hause?

SPEAKER_01

Eigengewicht. Ach, Eigengewicht. Körpergewicht.

SPEAKER_00

Ja, sorry, habe ich jetzt gerade falsch drüber nach.

SPEAKER_01

Und da habe ich gemerkt, fuck, ich habe überhaupt, ich kann gar nichts.

SPEAKER_00

Okay, was hast du dann da so gemacht?

SPEAKER_01

Also eigentlich, ich habe mir so eine App runtergeladen, wo du halt einstellen kannst, was du.

SPEAKER_00

Du siehst, ich bin sehr skeptisch gerade.

SPEAKER_01

Ja, ich erzähl's dir gerade. Ich kann es ja auch zeigen. Ich habe Belege.

SPEAKER_00

Du hast Videos von dir gemacht?

SPEAKER_01

Nicht Videos, weil es war tärlich.

SPEAKER_00

Du hast Fotos von dir gemacht?

SPEAKER_01

Nein.

SPEAKER_00

Auf einem Stativ, Philipp?

SPEAKER_01

Natürlich.

SPEAKER_00

Nein, jetzt wirklich?

SPEAKER_01

Nein, habe ich nicht gemacht. Und mir hatte ich es lustig gefunden. Ja, ich auch. Nicht. Du kannst auswählen, was du machen möchtest, welche Körperregionen du trainieren möchtest. Und ich habe was zu All-Inclusive gemacht. Zu Booty. Nur Booty, mein Tour Gate. Richtig. Ich habe einfach alles mal gemacht. Dann habe ich bei Instagram sowas gesehen gehabt, wie einer so den unteren Bereich quasi gemacht hat. Und er hat gesagt, die Wiederholung muss. Den unteren Bereich? Ja, die so Bauch und so ein Kram. Unterbereich.

SPEAKER_00

Ja, mit deiner Gestik war das gerade groß.

SPEAKER_01

Alles egal. Und jedenfalls hat er gesagt, du musst 50 Wiederholungen von jeder Übung machen. Ich habe genau 15 pro Übung hingekriegt, wie ich einfach nicht mehr konnte. Das waren so, du musstest deine Beine so nehmen und hast eine Flasche hingestellt und musstest sie hochnehmen und dann so drüber gehen, ne? Dass du quasi so machst.

SPEAKER_00

Hatte ich jetzt der Sportwagen gepackt? Also ich bin total positiv überrascht.

SPEAKER_01

Ich muss ja was machen. Ich werde da nicht jünger.

SPEAKER_00

Wer hat dir das sagen müssen, damit du es endlich machst? Weil auf mich war es wäre scheinbar nett. Schlafen. Das heißt gleich wieder, ich bin unverschämt.

unknown

Stimmt.

SPEAKER_01

Ich freue mich jetzt schon auf den Kommentar. Und solche Übungen habe ich halt gemacht und habe ich gemerkt, okay, ich habe einfach keine Konditionen, gern gar nichts.

SPEAKER_00

Ja, aber geil, dass du es gemacht hast. Ja, ich habe angefangen.

SPEAKER_01

War krass. Essen gehen habe ich noch nicht ganz angekriegt. Wollte ich gestern machen eigentlich? Dann habe ich festgestellt, okay, der Asiate hat heute zu.

SPEAKER_00

Ja, das glaube ich dir jetzt nicht.

SPEAKER_01

Doch, das war der Asiate, wo wir beim Drehen waren, übrigens dachte ich. Die Eiernudeln waren schon geil. Eierreis.

SPEAKER_00

Wo ist es bei dir in der Nähe?

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_00

Echt?

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_00

Ach, das ist bei dir in der Nähe, ja, guck, würde ich wissen, hättest du mich mal eingeladen.

SPEAKER_01

Ja, also apropos, also ich nehme mich jetzt, also ich war ja schon ein paar Mal im Fitnessstudio angemeldet, so damals so und so, und wenn ich dann so geguckt habe, wie Leute irgendwie Sachen anheben oder welche Geräusche sie dabei machen, das judge ich schon.

SPEAKER_00

Boah, ich judge halt auch so Looks.

SPEAKER_01

Das glaube ich.

SPEAKER_00

So, wenn sich jemand so keine Gedanken macht, was er so ins Gym anzieht, finde ich irgendwie doof. Weil ich denke mir so, I don't know, so lass doch hier raus eine Fashion Show machen. Ist doch witzig. Ist doch witzig. Nee. Ja, nicht judgen. Judgen ist auch eigentlich voll das falsche Wort für das, was ich gerade alles beschrieben habe, sondern ich bewerte das. Also manchmal positiv und manchmal negativ. Und wenn jemand halt so einen krassen Look an hat, denke ich so, puh, geil. Oder ich, keine Ahnung, ich habe auch schon so ein Görn mal gefragt, woher sie ihre Hose hat. Ich denke so, ach, ist mir voll positiv aufgefallen. Die Maus, wie toll sie aussieht. So.

SPEAKER_01

Schön.

SPEAKER_00

Und ich hoffe auch, dass Leute das über mich denken.

SPEAKER_01

Stimmt. Weil dir sehr wichtig ist.

SPEAKER_00

Ja, ich habe neue Running-Shoes jetzt.

SPEAKER_01

Du machst einen Triathlon-Bald, habe ich mitgekriegt, ne? Nee, ich dachte, du machst ein Triathlon. Nein. Stimmt das gar nicht.

SPEAKER_00

Ein Hyrox. Das ist was komplett anderes. So, Gute, hör sein wir zu. Du bist einfach. Ja, schön. Erwischt. Nee, Spaß. Ja, vielleicht. Also ich habe mich mit Frieda quasi jetzt schon committed für ein Wochenende, aber man konnte noch keine Tickets kaufen oder die sind schon weg, eins von beidem, das wissen wir gerade noch nicht so genau. Aber Frida hat gesagt, sie finde das raus. Ja, und dann erwartet ich aber alle am 10. Dezember in Frankfurt. Jubelnd an der Seite.

SPEAKER_01

Boah.

SPEAKER_00

Ich war jetzt am Wochenende bei einem Ironman zuschauen von Simon. Der hat nämlich ein 70-3 gemacht und ich bin stolz über alle in der ersten Reihe gestanden. Mitteldistanz. Also ein bisschen kürzer. Das ist nur die Hälfte der Distanzen. Okay. Aber trotzdem, ich finde es total wild und ich find's total krass. Und ich war richtig First Row Girl und Schild gebastelt. Na klar, da stand GoZimi drauf.

SPEAKER_01

Auch schön.

SPEAKER_00

Und es hat richtig Spaß gemacht. Ja. Und dann hatte ich kurz zu den Anspuren, vielleicht sollte ich es auch machen?

SPEAKER_01

Das habe ich nämlich gedacht. Ich habe nämlich nicht alle Storys angeschaut gehabt. Ich habe die erste Story angeschaut. Wir haben irgendwie viele gedacht.

SPEAKER_00

Aber ich find's cool, dass man mir es zutraut.

SPEAKER_01

Dachte ich mir sowas dezentriert oder was?

SPEAKER_00

Nee, ich hasse Fahrradfahren. Daran scheitert es. Schwimmen hätte ich Bock. Laufen hätte ich auch Bock.

SPEAKER_01

Ich finde, du bist auch so eine Schwimmperson, finde ich.

SPEAKER_00

Ich war mal im Schwimmen.

SPEAKER_01

Erzähl dich auch mit dieser Dings da, mit diesen, wie heißt denn das?

SPEAKER_00

Bartkappe.

SPEAKER_01

Bartkappe. Bartkappe. Bartkappe.

SPEAKER_00

Bartkappe, das ist Schwäbisch.

SPEAKER_01

Ach so.

SPEAKER_00

Das ist deine Landessprache.

SPEAKER_01

Ich hab gedacht, es wäre so Norwegisch, äh, Bartkappe.

SPEAKER_00

Ja, so eine Schwimmkappe halt. Wie nennt man das? Schwimmmütze? Ich weiß es nicht. Wie nennt man sowas im Homebook? Von dunklen Kopf. I don't know. Auf jeden Fall dieses Ding. Aber ich gehe auch zurzeit wieder schwimmen.

SPEAKER_01

Ja?

SPEAKER_00

Ja. Ich sehe dich da auch.

SPEAKER_01

Ich sehe dich durchs Wasser fetzen.

SPEAKER_00

Ja, ich bin da schnell im Krollen.

SPEAKER_01

Kann ich nicht. Sollte ich vielleicht auch mal anfangen.

SPEAKER_00

Das wäre auch, das wäre irgendwie nett.

SPEAKER_01

Was kraulen?

SPEAKER_00

Das würde ich voll gerne mal sehen.

SPEAKER_01

Weiß ich jetzt nicht. Vielleicht mal mal.

SPEAKER_00

Verbahn ziehen.

SPEAKER_01

Verbaren ziehen. Okay. Ich glaube, ich kriege genau am Stück zwei hin.

SPEAKER_00

Ja, würde doch schon mal reichen für den Anfang.

SPEAKER_01

Dann machen wir erstmal Poisley und 100 Pommes vom. Weil das macht man so beim Schwimmen. Weil das macht man nämlich so beim Schwimmen. Ja, das ist doch schon ein bisschen. Das ist das Beste. Eigentlich bin ich nur deswegen immer hingegangen. Wegen Pommes mit Ketchup und Mayo.

SPEAKER_00

Ja, voll geil. Sagst du Pommes Rot-Weiß oder Pommes mit Ketchup und Mayo?

SPEAKER_01

Rot-Weiß.

SPEAKER_00

Ich sage Ketchup und Mayo.

SPEAKER_01

Blöd.

SPEAKER_00

Ja, gut. Wie lange haben wir? Reit wir heute, oder?

SPEAKER_01

Ja, es reit für heute. Ja. Ich würde sagen, wir gehen jetzt. Ich gehe jetzt Badenschwimmen.

SPEAKER_00

Ich nicht.

SPEAKER_01

Nicht? Okay. Ja, dann teilen, abonnieren, liken.

SPEAKER_00

Machen wir das jetzt auch wieder regelmäßig. Können wir uns dazu eigentlich mal committen?

SPEAKER_01

Ja, ich muss jetzt noch ein Outro einsprechen.

SPEAKER_00

Ich würde sagen, wir lassen Janine das einsprechen.

SPEAKER_01

Ja, okay.

SPEAKER_00

So ein cooles Outro. Aber ey, wir können schon mal anteasern. Wir haben vor, ein kleines Redesign vorzunehmen.

SPEAKER_01

Haben wir. Ah ja, stimmt, haben wir.

SPEAKER_00

Haben wir, sagt der Oman.

unknown

Naja.

SPEAKER_00

Ich habe vorhin ein kleines Redesign.

SPEAKER_01

Frau Zink hatte vorgeschlagen, dass wir ein kleines Redesign machen mit geilem Trailern und so weiter. Das machen wir alles.

SPEAKER_00

Da müssen wir uns jetzt mal ransetzen und dann geht es hier richtig los.

SPEAKER_01

Weil das war jetzt das Warm-up. Das war das Warm-up.

SPEAKER_00

Wir haben eine kurze Pause gemacht. Weil wir irgendwie zu busy waren.

SPEAKER_01

Und wir haben zu viele High-Rocks gemacht und jetzt sagen wir Luft, wieder sind wir motiviert und jetzt machen wir das richtig.

SPEAKER_00

Wir machen zu viele Bahnziehen. Okay, das reicht. Tschüss. Tschüss.